BEREITS AUSGEBUCHTE TERMINE SIND [] GESPERRT
- 15. Mai 2025: "Sexualisierte Gewalt an jungen Menschen" (Kreishaus Düren, Raum A158, 14.00 Uhr-17.00 Uhr)
Zu Beginn der Veranstaltung werden die beiden Koordinatorinnen für Kinderschutz, Elke Dannullis, Kreis Düren und Funda Lennartz, Stadt Düren, sich und ihren Arbeitsbereich vorstellen.
Nach den großen Missbrauchskomplexen vor einigen Jahren in Bergisch-Gladbach oder Lügde – und zuletzt natürlich auch durch die Missbrauchsvorfälle in kirchlichen Einrichtungen – ist das Thema „Sexualisierte Gewalt an Kindern und Jugendlichen“ zunehmend ins Bewusstsein der Öffentlichkeit und auch der Politik geraten. Viele Beratungsstellen sind daher seit 2022 um spezialisierte Fachstellen zu diesem Thema erweitert worden. Diese Stellen unterstützen betroffene Kinder und deren Familien, aber auch Fachkräfte, die mit dem Thema in Berührung kommen.
Der Referent Dennis Niermann wird zunächst einen kurzen Einblick in die Fachstellenarbeit geben. Zudem werden Grundlagen zum Thema „Sexualisierte Gewalt an Kindern“ vermittelt und konkrete Handlungsempfehlungen bei Berührungspunkten in der eigenen Arbeit gegeben. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf Kindern mit Fluchterfahrung.
- 17. Juni 2025: Gewaltprävention an Schulen: Mehr Mitsprache - weniger Konflikte? Impulse für eine demokratischere Schulkultur (Kreishaus Düren, Raum A158, 14.00 Uhr-16.00 Uhr)
Schulen sind Orte, an denen Kinder, Jugendliche und auch Erwachsene mit ganz unterschiedlichen Bedürfnissen, Sorgen und Zielen viel Zeit gemeinsam verbringen – Konflikte gehören deshalb selbstverständlich zum Schulalltag dazu. Wie aber handelt man in Schulen Lösungen bei unterschiedlichen Interessen aus, wie schafft man es, dass sich alle sicher fühlen und gern an diesen Ort kommen und Konflikte möglichst nicht eskalieren?
Dieser Workshop des Schulpsychologischen Dienstes des Kreises Düren möchte Impulse zu demokratischen Lernchancen in der Schule geben. Neben der Frage, welche Kompetenzen man eigentlich zur Mitbestimmung braucht, geht es auch um den demokratischen und pädagogischen Blick auf Konflikte in der Schule. In einem gemeinsamen Austausch sollen Projekte und Ideen vorgestellt und diskutiert werden, die Bausteine eines Gesamtkonzepts zum Demokratielernen und zur Gewaltprävention an Schulen sein können.
- 16.September 2025: „Häusliche Gewalt gegen Frauen und die strukturellen Herausforderungen im Hilfesystem“ (online, 14:00 – 15:30)
Gewalt in Partnerschaften ist eine drängende, gesellschaftliche Realität – und sie trifft Menschen aus allen Lebenslagen. Frauen stehen oft vor zusätzlichen Hürden: finanzielle Abhängigkeit, fehlender Wohnraum, stigmatisierende Vorurteile oder zu wenig verlässliche Unterstützung machen den Ausstieg aus einer gewalttätigen Beziehung schwer.
In ihrem Vortrag nimmt die Rechtsanwältin Asha Hedayati zentrale Fragen in den Blick: Welche speziellen Barrieren treten für Frauen mit internationaler Familiengeschichte auf, wenn sie von häuslicher Gewalt betroffen sind? Welche strukturellen Problemfelder prägen das Hilfesystem? Und wie wird häusliche Gewalt bei Sorge- und Kinderbelangen berücksichtigt?
Darüber hinaus präsentiert Frau Hedayati praxisnahe Impulse, die sich unmittelbar umsetzen lassen – für Betroffene, für Fachkräfte und für die politische Debatte.
Im Anschluss an den Vortrag folgt eine virtuelle Podiumsdiskussion mit relevanten Akteuren aus dem Kreis Düren, moderiert von Domenica Licciardi, die Raum für Austausch, Expertenwissen und Perspektiven schafft.
- 04. November 2025: "PeRiskoP - Präventionsprojekt der Polizei NRW zur Früherkennung von Personen mit Risikopotenzial" (Kreishaus Düren, Raum A158, 14.00 Uhr-16.00 Uhr)
Die Kreispolizeibehörde stellt das Präventionsprojekt der Polizei NRW zur Früherkennung von Personen mit Risikopotenzial – kurz „PeRiskoP“ – vor. Es hat zum Ziel, schwere zielgerichtete Gewalttaten, wie z.B. Anschläge, durch eine frühzeitige Risikobewertung zu verhindern. Dazu sollen bei betroffenen Personen Risikofaktoren minimiert und Schutzfaktoren gefördert werden. Eine gute Vernetzung sowohl polizeiintern als auch -extern trägt dabei maßgeblich zur Zielerreichung bei.
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